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Tierarzt Serie

Was ist zu tun bei einem Insektenstich?

Dieses Mal haben wir für unsere Serie “Frag den Tierarzt” Dr.Mirja Kneidl-Fenske von der Tierarztpraxis für Kleintiere und Vögel Dr.Fenske zu dem Thema Insektenstiche beim Hund interviewt. Dr. Kneidl-Fenske hat uns erklärt, worauf es ankommt, wenn der Hund gestochen worden und was man auf keinen Fall tun sollte:

Woran erkenne, dass mein Hund gestochen wurde?

In der Regel jault der Hund kurz auf, beißt sich selbst an der Stelle, wo er gestochen wurde und versucht, den Ort zu wechseln. Die meisten Insektenstiche sind zwar schmerzhaft, aber dennoch eher harmlos.

Was kann ich als erstes tun?

Es ist wichtig, die Einstichstelle zu finden. Bei Bienenstichen verbleibt der Stachel in der Haut und sollte unbedingt mit einer Pinzette herausgezogen werden. Ansonsten kann es zu unschönen Entzündungen kommen.

Danach ist die Stelle zu kühlen, um einer übermäßigen Schwellung entgegenzuwirken. Am besten nimmt man dazu in einem Lappen eingewickelte Eiswürfel oder kalte, feuchte Tücher. Sollte der Hund im Rachen gestochen worden sein, kann man den Hund zur Kühlung Speiseeis lecken lassen – Eiswürfel sind eher zu kalt.

Ein Hausmittel, welches gerne beim Menschen angewendet wird, ist eine Zwiebelscheibe auf den Stich zu drücken. Bei Hunden sollte man damit sehr vorsichtig sein, denn Zwiebeln enthalten Giftstoffe, die die roten Blutkörperchen zerstören und eine lebensbedrohliche Blutarmut hervorrufen können. Es ist auch nicht nötig, den Stich zu desinfizieren.

Es empfiehlt sich ausserdem, den Hund anzuleinen, damit er nicht im Schock wegläuft.

Wann wird es gefährlich?

Es gibt zwei Situationen, in denen ein einfacher Stich lebensbedrohlich werden kann:

Zum einen kann ein Stich in der Maulhöhle anschwellen und die Atemwege blockieren, sodass ein Erstickungstod droht.

Zum anderen gibt es auch bei Hunden anaphylaktische Reaktionen auf Insektenstiche. Dies kann mit einer Nesselsucht (hierzu mehr in einem späteren Post) beginnen, dann aber später bis zum Schock und Tod führen.

Anzeichen für Komplikationen sind unter anderem schnelles Atmen, Schwellungen am ganzen Körper, kirschrote Schleimhäute, Benommenheit, Torkeln, Bewusstlosigkeit und kalte Extremitäten.

In diesen kritischen Situationen ist das Aufsuchen eines Tierarztes in jedem Fall ratsam. Der Hund sollte möglichst stressarm zum nächstgelegenen Tierarzt transportiert werden. Wenn der Hund unter Schock steht, sollte man ihn – ausser im Sommer – mit einer Decke warmhalten. Bevor der nächste Tierarzt aufgesucht wird, sollte man sicherstellen, ob die Tierarztpraxis auch geöffnet hat. Im Notfall gibt es Kliniken, die einen 24-Stunden-Notdienst anbieten.

Was kann ich vorbeugend tun?

Hunden sollte von Anfang das Schnappen nach Insekten verboten werden. Sie unterscheiden nicht zwischen harmlosen Fliegen und Stechinsekten. Also, schon im Welpenalter darauf achten, dass der Hund nicht nach Insekten schnappt.

 

Außerdem ist es nicht ratsam, den Hund draußen zu füttern, wo Insekten auf dem Futter sitzen könnten.

Bei Hunde mit bekannter Insektenstichallergie ist es sinnvoll, sich vom Tierarzt ein Cortison geben zu lassen, welches zuhause direkt nach einem Stich verabreicht werden kann.

KOMMT GUT UND STICHFREI DURCH DEN SOMMER!  ☀️ ☀️ ☀️

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Tierarzt Serie

Neue Serie „Frag den Tierarzt“

Monatliche Kooperation mit der Tierarztpraxis für Kleintiere und Vögel Dr.Fenske

Ab Ende Juni starten wir mit unserer neuen Serie „Frag den Tierarzt“.

Als Kooperationspartner konnten wir hierfür Frau Dr. Kneidl-Fenske von der tollen Tierarztpraxis für Kleintiere und Vögel Dr. Fenske gewinnen.

Wir werden monatlich über aktuelle, saisonale Hundethemen berichten. Zusätzlich wird es alle 3 Monate eine Live-Sprechstunde geben, in der wir Eure dringlichsten Fragen rund um das Thema “Hundemedizin” beantworten werden.

Also immer her mit Euren Fragen. 😁 Schreibt uns gerne eine Email an info@hundefriends.de. 🐕

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